Mehr als Sozial- und Pflegeberufe

© Christian Fussenegger

Konditor-Ausbilder Lars-Ole Kudszus freut sich über geregelte Arbeitszeiten bei seinem diakonischen Arbeitgeber

Wer bei der Diakonie arbeitet, ist Altenpfleger, Erzieher oder Krankenpfleger? Von wegen! So unterschiedlich, wie die Charaktere der rund 500.000 Beschäftigten bei der Diakonie sind, so vielfältig sind auch ihre Berufe. Ob Bäcker, Koch oder Hausmeister, IT-Spezialist, Social Media-Redakteur oder Referent, Gärtner oder Goldschmid – nahezu jede Berufsbranche ist vertreten.

Welche Berufe außer den klassischen gibt es bei diakonischen Einrichtungen?

So ziemlich alle. Besonders im Bereich Verwaltung gibt es viele Mitarbeitende in diakonischen Einrichtungen und viel Bedarf. Ebenso werden aus der Gastronomiebranche Fachkräfte benötigt, aber auch Handwerker. Denn eine diakonische Einrichtung wie zum Beispiel ein Pflegeheim braucht neben Pflegekräften ja auch eine Heimleitung, einen Hausmeister, Bürofachleute und oft auch Köche und Gärtner.

Macht es überhaupt einen Unterschied, ob ich als Konditor oder Redakteur bei der Diakonie oder einem anderen Arbeitgeber beschäftigt bin?

Allerdings. Nicht nur die christlichen Werte, die bei der Diakonie eine zentrale Rolle spielen, sind dafür ein Argument, auch die oft besonders gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf spricht für die Arbeitgeberin Diakonie, gerade bei Jobs, die sonst eher Schichtdienst gewöhnt sind. „Feste Arbeitszeiten sind in einer Konditorei nicht gang und gäbe“, bestätigt auch Lars-Ole Kudszus, der beim Bugenhagen Berufsbildungewerk als Konditor-Ausbilder arbeitet. „Ich schätze es sehr, dass ich am Wochenende Zeit für Familie und Freunde habe.“ Für viele Berufe, deren Schwerpunkt die Kommunikation ist, ist besonders das thematische Umfeld spannend. „Michinhaltlich ganz auf soziale Themen zu konzentrieren und in einem Team zu arbeiten, das auch in stressigen Situationen wertschätzend miteinander umgeht, erfüllt mich nach den vergangenen Jahren als freiberufliche Journalistin besonders“, beschreibt Onlineredakteurin Verena Manhart ihre Arbeit bei der Diakonie Deutschland.

Welches sind die ungewöhnlichsten Berufsfelder in der Diakonie?

Musikerinnen und Musiker, Fachkräfte im Bereich Finanzen und Controlling, Gastronomie- und Hotelleitungen, Juristinnen und Juristen, Kommunikationsfachleute, Ingenieurinnen und Ingenieure, Fundraiser und Lehrkräfte in naturwissenschaftlichen Fächern – für all diese auf den ersten Blick doch eher diakonie-untypischen Berufe gibt es aktuell Ausschreibungen. Schauen Sie sich in unserer Stellenbörse um und kommen auch Sie zur Diakonie!

Wie spannend und erfüllend es ist, als Handwerkerin oder Handwerker bei einer diakonischen Einrichtung zu arbeiten, lesen Sie hier.