Sie sind uns wichtig

Video-Umfrage

Wir haben unsere Mitarbeitenden gefragt: Was ist Ihnen wichtig: Mehr Geld? Oder ein familien- und mitarbeiterfreundlicher Arbeitgeber, der sich auch um Ihre Gesundheit kümmert?

Wenn es Ihnen wichtig ist, bei einem Arbeitgeber zu arbeiten, der sich nachweislich gut um seine Mitarbeitenden kümmert, laden wir Sie ein, sich bei der Diakonie zu bewerben. Denn viele unserer rund 30.000 Einrichtungen und Dienste in ganz Deutschland lassen ihre Mitarbeiterorientierung regelmäßig prüfen. Sie tragen verschiedene Qualitätssiegel, die ihre hohen Ansprüche an sich selbst beweisen.

Zusammenhalt von der Reinigungskraft bis zur Wohnbereichsleitung

Das Johanniterhaus Bethanien in Oschersleben trägt das Siegel "Great Place to work". Einrichtungsleiterin Kerstin Odenbach (links) sagt: "Wir haben einen Krankenstand von nur 1,9 Prozent, hier kündigt niemand! Leasing-Kräfte oder Zeitarbeit gibt es bei uns nicht. Ich kann mich auf meine Pflegedienstleiterin und Wohnbereichsleiter zu 100 Prozent verlassen, dass sie ihre Arbeit im Sinne des Siegels machen."

Maßnahmen zur Familienorientierung nicht nur für Mitarbeitende mit Kindern

Das Gütesiegel Familienorientierung der Diakonie wurde in Bayern erfunden und dann zu einem Evangelischen Gütesiegel Familienorientierung ausgebaut, das unsere Einrichtungen bundesweit beantragen können. "Heutzutage ist Familienfreundlichkeit bei der Wahl des Arbeitgebers ein wichtiger Entscheidungsfaktor und steht häufig sogar noch vor dem Wunsch nach einem höheren Gehalt", weiß Renate Zeilinger von der Diakonie Bayern.

Massage in der Mittagspause

Zwei Tage, bevor sie kommt, schickt die Shiatsu-Masseurin einen Zettel auf die jeweilige Station im Ev. Krankenhaus Mettmann, das zum Deutschen Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser gehört. Dann wissen die Pflegerinnen und Pfleger: Übermorgen sind sie wieder dran und können sich mitten in der Arbeitszeit für fünf bis fünfzehn Minuten massieren lassen! "Wir haben das Motto 'Jetzt pflege ich mich selbst' ausgerufen", erklärt Ursula Johanna Klugstedt, Leiterin des Instituts für Gesundheitsförderung. Und Rosen vom Chef gibt's manchmal auch.

Zwölf Qualitätskriterien für eine gute Altenpflege-Ausbildung

Es gibt eine feste Ansprechperson für die Azubis. Sie werden tarifgerecht bezahlt und müssen keine Überstunden machen. Dienstkleidung und Arbeitsmittel werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Das sind nur drei von zwölf Kriterien, die der Ev. Pflegedienst München erfüllt, um sich Top-Ausbildungsbetrieb nach der Initiative für Ausbildung nennen zu dürfen. "Ich weiß, worauf unsere Azubis Wert legen", sagt Geschäftsführerin Angelika Pfab.

Transparente Management-Entscheidungen, die jeder Mitarbeitende versteht

Viele Träger und Einrichtungen der Diakonie lassen sichvon der Zertifizierungsgesellschaft proCum Cert prüfen und bekommen dann verschiedene Siegel, die unter anderem für Mitarbeiterorientierung stehen. Sie haben alle etwas kryptische Namen, zum Beispiel „pCC inclusive KTQ“ oder „DIN EN ISO 9001:2008 plus pCC“. Diese Siegel bedeuten, dass es der Einrichtung gelingt, ihre Mitarbeiter durch verschiedene Maßnahmen zufriedener zu machen. Zum Beispiel, indem alle Entscheidungen der Chefetage „transparent“ getroffen werden, also so, dass sie jeder Mitarbeiter auch versteht. Auch wird in den Krankenhäusern berufsgruppenübergreifend zusammengearbeitet, das heißt Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und andere Berufsgruppen tauschen sich aus und wurschteln nicht jeder vor sich hin. Außerdem wird die so genannte „Wertegemeinschaft gefördert“, das heißt, alle Mitarbeiter wissen, dass in dieser Einrichtung christliche Werte gelebt werden und fühlen sich dadurch zusammengehörig.